Ungeplant Schwanger – Einblicke

Ich verfolge seit einigen Monaten die Berichte über die Frauenärztin Christina Hänel, die ein Informationsrecht für Schwangerschaftsabbrüche durchsetzen möchte und sich somit auch für wichtige Frauenrechte einsetzt. Da die Diskussion leider sehr emotional geführt wird, wurde aus einem Recht auf sachliche Information über Schwangerschaftsabbrüche, umgehend, „Werbung für Schwangerschaftsabbrüche“. Das Ärzte / Ärztinnen grundsätzlich überhaupt keine … Ungeplant Schwanger – Einblicke weiterlesen

Zeit für Care-Arbeit: Warum die Vereinbarkeitsproblematik mit dem Kita-Ausbau nicht gelöst ist

Ich habe als Kind Fremdbetreuung gehasst. In den 1980er Jahren, als es überhaupt nicht so üblich war wie heute, war ich ganztags im Kindergarten. Immer das letzte Kind zu sein, enthielt für mich auch so etwas wie eine Wertung, nämlich nicht wichtig zu sein. Da meine Mutter viel umgezogen ist, habe ich auch nicht nur … Zeit für Care-Arbeit: Warum die Vereinbarkeitsproblematik mit dem Kita-Ausbau nicht gelöst ist weiterlesen

Über die Freiheit im Hier und Jetzt und das achte Weltwunder

Ich wurde in letzter Zeit öfters gefragt, wie ich es geschafft habe, immer weiter zu machen und woher meine Kraft kommt für dieses herausfordernde Leben als alleinerziehende Mutter mit all seinen Höhen und Tiefen. Diese Frage ist für mich tatsächlich schwer zu beantworten, denn ich habe kein Rezept, in dem genau steht, wie das geht, … Über die Freiheit im Hier und Jetzt und das achte Weltwunder weiterlesen

Fürsorgearbeit: Meine Ode an das Kochen

Meine Oma hat immer frisch gekocht. Das lag einerseits daran, dass das früher eben so war. Andererseits hatte ich schon als Kind eine schwere Neurodermitis und war daher gesundheitlich darauf angewiesen, dass es nur Lebensmittel gab, die meine Hautbeschwerden nicht verschlimmerten (z. B. Zitrusfrüchte, Essig, Konservierungs- und Farbstoffe usw.). Der sicherlich unbestrittene Vorteil von selbst … Fürsorgearbeit: Meine Ode an das Kochen weiterlesen

Sommer 2018: Alltagsbeobachtungen aus dem Freibad #Freibadglück

Ich kann mich nicht erinnern, so häufig in meinem Leben im Freibad gewesen zu sein, wie in diesem Sommer 2018. Da wir eine Dauerkarte haben, die immer für eine Freibadsaison gilt, können wir so oft gehen, wie wir möchten. Der Einzeleintrittspreis von 7,70 Euro für mich und den Großen (der Kleine kostet noch nichts) wäre … Sommer 2018: Alltagsbeobachtungen aus dem Freibad #Freibadglück weiterlesen

Ausrangiert: Material Mensch

Vor meiner ungeplanten Blogpause Anfang Juni habe ich mich aussortiert gefühlt. Ausrangiert, als alleinerziehende Mutter, aus dem Arbeitsmarkt. Ich habe dieses „Aussortiert-Phänomen“ auch bei meinen Teilnehmern in der Erwachsenenbildung erlebt, das da heißt: Es muss nicht viel passieren, dass man am Arbeitsmarkt ausrangiert wird. Meine Aussortierungs-Kriterien lauten wahrscheinlich so (genau wissen tue ich es aber … Ausrangiert: Material Mensch weiterlesen

Von fliegenden Zahnbürsten, Ritualen und nickeligen Nachbarn: „Wenn der BKA-Mann zweimal klingelt.“

In unserer Familie gibt es viele Rituale, weil sie unserem Leben Struktur und Sicherheit geben. Eines davon ist das „Ins-Bett-Geh-Ritual“. Mit dem Großen lese ich vor dem Schlafen. Das sieht dann so aus, dass er eine Seite liest und ich, je nach Tagesform, viel mehr Seiten  lese als er. Muss so. Unbedingt. Zuletzt haben wir … Von fliegenden Zahnbürsten, Ritualen und nickeligen Nachbarn: „Wenn der BKA-Mann zweimal klingelt.“ weiterlesen

Fürsorgearbeit: „Man kann nicht nicht arbeiten.“ #carearbeitmusssichtbarwerden

Die letzten Wochen standen bei mir unter dem Motto „Was voll ist, muss leer werden“. Ich war so voll von Eindrücken und To-do`s, dass ich das alles erst einmal verarbeiten musste. Da war vor allem die Demo gegen Kinderarmut am 12.05.18 in Berlin, die sehr viel Zeit in der Vorbereitung gekostet hat und natürlich meine … Fürsorgearbeit: „Man kann nicht nicht arbeiten.“ #carearbeitmusssichtbarwerden weiterlesen

Von Jobcentergesprächen, Menschenwürde, Armut, und als Krönung, Geschichten von dem Mann, der wie Theo Lingen spricht

Am 02.05.2018 habe ich meinen Hartz-4-Antrag abgeholt um ihn genau eine Woche später, am 09.05.2018, im Jobcenter abzugeben. Die Formulare bestanden aus einem Hauptantrag und 11 Anlagen, oder anders ausgedrückt wurden von mir 34 Seiten ausgefüllt, in ca. 10 Stunden. Zusätzlich dazu musste ich 104 Seiten Belege als Kopien hinzufügen und somit kam unser Hartz-4-Antrag … Von Jobcentergesprächen, Menschenwürde, Armut, und als Krönung, Geschichten von dem Mann, der wie Theo Lingen spricht weiterlesen